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Trouw - Niederlande | Dienstag, 14. Juni 2011

Erdoğan zeigt autokratische Züge

Die EU hat den Wahlsieg der AKP des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdoğan begrüßt und hofft auf eine weitere Demokratisierung der Türkei. Trotz der Verdienste Erdoğans für die Türkei bleibt Grund zur Sorge, meint die Tageszeitung Trouw: "Eine Muslim-Theokratie muss man unter dem AKP-Führer nicht befürchten. Aber deshalb ist er noch kein Vollblut-Demokrat. Es ist für keinen Führer gesund, zu lange an der Macht zu sein, und das gilt sicher auch für Erdoğan. Er zeigt autokratische Züge, in der Türkei sitzen mehr Journalisten hinter Gittern als in China. Und er scheint seine eigene Position sicherstellen zu wollen, indem er in einer neuen Verfassung die Macht des Präsidentenamtes stärken will, für das er selbst der nächste Kandidat ist. ... Erdoğan sagte, dass seine Partei 'bescheiden' auftreten und den Weg 'von Konsens und Verhandlungen' gehen will. ... Die Türken tun gut daran, sich diese Worte für den Fall zu merken, dass Erdoğan sie in seinem Siegesrausch vergessen sollte."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 14. Juni 2011

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