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Trud - Bulgarien | Mittwoch, 17. September 2014

Bulgarien kriegt Stimmenkauf nicht in den Griff

Bulgariens Übergangsregierung hat vor den Parlamentswahlen am 5. Oktober den sogenannten Stimmenkäufern den Krieg erklärt. Die Polizei soll massiv gegen organisierte Banden vorgehen, die hauptsächlich Roma Geld anbieten, um für eine bestimmte Partei zu stimmen, kündigte Innenminister Jordan Bakalov am Samstag an. Die Tageszeitung Trud glaubt ihm kein Wort: "Bei den letzten Wahlen gab es 400 Verdachtsfälle. Davon landeten 22 vor Gericht und nur einer endete mit einer Bewährungsstrafe. ... Was folgt daraus? Die Stimmenkäufer werden immer dreister. Früher gab es noch Geld, jetzt heißt es: 'Entweder ihr stimmt für uns oder wir kürzen eure Gehälter' oder 'Stimmt für uns und ihr werdet nicht gefeuert', oder 'Wir lassen euren Betrieb, eure Karriere, eure Kinder in Ruhe, wenn ihr für uns stimmt.' Eines ist klar: Wer seine Stimme verkauft, kann nur verlieren, denn er gibt die Macht den Falschen. Wer genug Grips hat, wird es sich zweimal überlegen, bevor er das tut."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 17. September 2014

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