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De Morgen - Belgien | Donnerstag, 18. Juli 2013

Erpressung ist Geschäftsmodell von Ryanair

Ryanair-Chef Michael O'Leary hat am Mittwoch angedroht, Flüge zum Brüsseler Flughafen Charleroi zu streichen, falls die Region Wallonien, wie zuvor angekündigt, die Steuern pro Fluggast um drei Euro erhöht. Drohungen und Erpressungen sind zum Markenzeichen O'Learys geworden, kritisiert die linksliberale Tageszeitung De Morgen: "Er setzt sie jedes Mal ein, wenn ein Flughafen eine Tariferhöhung ankündigt oder Ryanair weniger unterstützen will. Dann geht er weg oder droht zumindest, dass er weggeht. O'Leary ist der Prototyp des Unternehmers, der am liebsten keine Steuern zahlen, aber sehr viele Staatssubventionen kassieren will. ... Ironischerweise funktioniert diese Strategie in diesem immer globaleren und stärker vereinten Europa. Denn die unterschiedlichen Regionen konkurrieren miteinander. Jeder Passagier weniger für Charleroi ist einer mehr für Maastricht. Indem O'Leary durch seine Erpressung (kommunale) Regierungen gegeneinander ausspielt, gewann er die Kämpfe bislang immer."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 18. Juli 2013

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