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Infowar - Griechenland | Donnerstag, 18. April 2013

Moderne Sklaverei in Griechenland

In der griechischen Kleinstadt Nea Manolada haben drei Vorarbeiter auf illegal beschäftigte Erdbeerpflücker geschossen, als diese den Lohn der letzten sechs Monate einforderten. Mehr als 30 Erntehelfer, die meisten von ihnen aus Bangladesch, wurden verletzt. Das linke Webportal Infowar beschreibt, dass die moderne Sklaverei in Griechenland ein offenes Geheimnis ist, von dem die Gesellschaft profitiert: "Alle wussten, was in Nea Manolada seit Mitte der 1990er Jahre passiert. Denn Manolada steht nicht für die Krise, sondern für das 'starke Griechenland' der Börse, der olympischen Spiele und der Regierungsmodelle von Kostas Simitis und Kostas Karamanlis. Die Migrantensklaverei war wohl die produktivste Kraft einer Blasen-Wirtschaft, die sich jahrelang hinter dem 'starken Euro' versteckte. ... Jeder wusste Bescheid, vom Premier bis hin zur Nachtschicht der lokalen Polizeistation. Ganze Dörfer wachten am Morgen auf, um Sklaven aus Bangladesch und Pakistan auf ihre Felder zu schicken."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 19. April 2013

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