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Der Freitag - Deutschland | Mittwoch, 17. Oktober 2012

Baumgartner unterwirft sich Red-Bull-Kapitalismus

Rund 50 Millionen Euro soll der Sprung von Felix Baumgartner aus 39 Kilometern Höhe den österreichischen Getränkehersteller Red Bull gekostet haben. Im Gegenzug bekam das Unternehmen die Aufmerksamkeit von hunderten Millionen von Zuschauern. Red Bull verkörpert die modernste Form des Kapitalismus, konstatiert die linke Wochenzeitung Der Freitag: "Getränke eignen sich als Prophezeiungen des jeweils neuesten Stadiums des Kapitalismus besonders gut. In ihnen sind die Aspekte von Lebens- und Genussmittel, Differenz und Mainstreaming, Image und Illusion besonders ausgeprägt - und das umso mehr, als sich die Welt gerade das Rauchen abgewöhnt. ... Die Ware selber besteht im verflüssigten Kapitalismus nun nicht mehr in einem bestimmten Ding, sondern in einem Komplettangebot aus 'Rezeptur', Marken-Image, Vermarktungsstrategie und der Verknüpfung mit sozialen Events. ... Wenn Coca-Cola die Brause war, die sich den Stars lustvoll unterwarf, so ist Red Bull die Ware, die selber zum Star geworden ist und die sich die Stars lustvoll unterwirft. Anders gesagt: Red Bull ist die Marke, die die 'Stars von Morgen' macht. Eine einzige gewaltige Casting Show, in der Red Bull das Brandzeichen des Erfolges darstellt."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 17. Oktober 2012

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