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Svenska Dagbladet - Schweden | Montag, 23. April 2012

Claes Arvidsson über den Eurovision Song Contest und Diktaturen

Menschenrechtsorganisationen protestieren gegen den Eurovision Song Contest in Aserbaidschan im Mai und gegen die Eishockey-WM 2014 in Belarus. Die Veranstaltungen sollten den Ländern entzogen werden, weil sie die jeweiligen Diktaturen stützten. Der Kommentator Claes Arvidsson von der konservativen Tageszeitung Svenska Dagbladet ist anderer Meinung: "Sicher ist der Eurovision Song Contest eine großartige Gelegenheit für Propaganda, aber er bietet auch die Möglichkeit sie zu entlarven und die Wirklichkeit hinter der Fassade zu zeigen. Er lenkt das Interesse auf die Unterdrückung, die sonst kaum wahrgenommen wird. Ich finde, für die Eishockey-WM gilt dasselbe. Deshalb bin ich dagegen, das Turnier aus dem Lukaschenko-Land abzuziehen. Sicher stellt Eishockey ein persönliches Propaganda-Werkzeug für den Diktator dar, aber gleichzeitig steht Minsk im Licht der Öffentlichkeit. ... Kurz gesagt, ich unterstütze die Kampagne, Lukaschenko die WM wegzunehmen, aber ich möchte nicht, dass sie Erfolg hat."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 23. April 2012

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