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Politis - Zypern | Montag, 18. Januar 2016

Charlie Hebdos neue Alan-Karikatur geht zu weit

Mit einer Karikatur zu der Debatte um die Kölner Silvesternacht hat die französische Satirezeitung Charlie Hebdo heftige Diskussionen in den sozialen Netzwerken ausgelöst. Sie zeigt den toten Flüchtlingsjungen Alan und dessen mögliche Entwicklung zu einem erwachsenen Grabscher, wenn er überlebt hätte. Damit hat die Zeitung eine Grenze überschritten, kritisiert die liberale Tageszeitung Politis: "Leider haben die Karikaturisten das Maß verloren. Ihr schwarzer Humor hat sich in eine Gemeinheit verwandelt, auf persönlicher Ebene. Stellt euch den Vater von Alan vor, welche Gefühle er verspüren würde, wenn er diese Karikatur sähe. Man kann doch nicht das Bild eines ertrunkenen Jungen 'ausplündern' und hoffen, dass die Leser den Sinn hinter dieser Karikatur entdecken. … Satire sollte und kann nicht zensiert werden. Nötig ist aber eine innere Balance. Man muss sich selbst Grenzen setzen, damit Satire nicht gemein wird oder sich in einen groben Scherz verwandelt."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 19. Januar 2016

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