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La Vanguardia - Spanien | Dienstag, 19. Januar 2016

Schwedens Polizei macht sich lächerlich

Die Polizei in Stockholm soll gegenüber der Presse möglichst keine Angaben zu Herkunft und Hautfarbe von Tätern und Tatverdächtigen machen. Diese Anweisung erhielt sie im Herbst durch ein internes Rundschreiben der Presseabteilung. Nur Spott übrig hat für diese Maßnahme Kolumnist Quim Monzó in der Tageszeitung La Vanguardia: "Bald werden sie wohl auch verschweigen, ob der Täter dünn oder dick war, damit im letzteren Fall der Verband der Übergewichtigen nicht mosert. Auch erwähnt man besser nicht, ob er älter als 60 Jahre alt war, sonst beschwert sich noch irgendein Altenheim. Bei Sexualdelikten bleibt das Geschlecht des Täters ungenannt, um nicht sexistisch zu sein. Nachrichtensprecher berichten, dass an irgendeinem Ort (den sie lieber nicht nennen) eine Person (deren Merkmale besser verschwiegen werden) gerade eine Straftat begangen hat, über deren Details sie sich ausschweigen. Und anschließend folgt der Aufruf an die Bevölkerung, sich bei der Polizei zu melden, sollten ihr weitere Einzelheiten zum Tathergang bekannt sein."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 19. Januar 2016

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