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Il Sole 24 Ore - Italien | Dienstag, 19. Januar 2016

Kofi Annan und Kishore Mahbubani erklären die Schwachstellen von Sanktionen

Die Weltgemeinschaft muss den Einsatz von Sanktionen gegen Staaten überdenken, fordern der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan und der Diplomat und Politikwissenschaftler Kishore Mahbubani in der liberalen Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Die Uno hat noch nie so viel Sanktionen verhängt wie derzeit. In Anbetracht dieser Eskalation sollte man glauben, die Sanktionen seien ein wirkungsvolles Mittel, um Frieden und Sicherheit zu fördern. Leider ist das nicht der Fall. Wissenschaftliche Studien belegen den dürftigen Erfolg von Sanktionen. Doch das Hauptproblem der Sanktionen liegt nicht in ihrer Wirkungslosigkeit. Sondern darin, dass sie eindeutig kontraproduktiv sein können, wenn die betroffenen Regime dank der Kontrolle des Schwarzmarkts Geschäfte mit den sanktionierten Gütern machen. … Angesichts ihrer erwiesenen dürftigen Schlagkraft ist ein neuer Ansatz vonnöten. Öffentliche Politik muss von Fakten, nicht von Intuitionen oder Gefühlen geleitet werden. Und die Fakten zeigen, dass sorgsam abgewogene Sanktionen Hand in Hand gehen müssen mit politischem Engagement."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 19. Januar 2016

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