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Cumhuriyet - Türkei | Dienstag, 19. Januar 2016

Ankara hätte weder IS noch PKK schonen dürfen

961 ausländische Kämpfer der IS-Terrormiliz sind laut Medienberichten im Jahr 2015 in der Türkei gefasst worden. Das heutige Terrorproblem ist Ergebnis einer zu friedlichen Haltung der Regierungspartei AKP gegenüber ihren Gegnern, findet die kemalistische Tageszeitung Cumhuriyet: "Noch vor drei Jahren stand die AKP mit allen in moderaten Beziehungen: sie traf sich mit der PKK und saß mit ihr am Verhandlungstisch, akzeptierte diese. ... Dem IS war man - vorsichtig formuliert - weder Freund noch Feind. Seine Kämpfer konnten in der Türkei behandelt werden und IS-nahe Gruppen sogar Versammlungen abhalten. ... Die moderaten Beziehungen von gestern haben sich heute in einen totalen Krieg verwandelt. Denn der IS ist eine mindestens so brutale und unmenschliche Terrororganisation wie die PKK. Ihre Methoden sind die gleichen. ... Die einen köpfen mit dem Schwert, die anderen mit Bomben. Die moderaten Beziehungen zu IS und PKK von gestern haben den Boden bereitet für die heutigen Gräuel und das heutige Chaos."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 19. Januar 2016

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