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Rzeczpospolita - Polen | Dienstag, 19. Januar 2016

Warschau selbst schuld an schlechtem Rating

Die polnische Regierung wirft der US-Ratingagentur Standard & Poor's vor, die Herabstufung der Bonität Polens nur mit politischen Faktoren begründet zu haben, ohne die eigentlich guten ökonomischen Bedingungen des Landes zu berücksichtigen. Dem widerspricht Volkswirt Jan Czekaj in einem Gastbeitrag für die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "Das politische Risiko und die Risiken, die sich aus dem politischen System ergeben, gehören zu den wichtigsten Kriterien für die Bewertung eines Investitionsstandortes durch eine Ratingagentur. Dass S&P die politische Lage berücksichtigt, ist kein besonderer Zufall, sondern entspricht der Norm bei solchen Bewertungen. ... Wenn wir wollen, dass man uns künftig wohlwollend behandelt, muss unsere Politik einfach vertrauenerweckend sein. Wir sollten uns weniger darauf konzentrieren, ständig zu betonen, dass die Ereignisse in Polen bewusst falsch wiedergegeben oder fehlerhaft interpretiert werden."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 19. Januar 2016

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