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Trends-Tendances - Belgien | Mittwoch, 13. Januar 2016

VW-Chef lieber inkompetent als unehrlich

Der neue VW-Chef Matthias Müller hat am Montag in einem Interview mit dem US-Radiosender NPR auf die Frage, ob das Verhalten von VW im Abgasskandal ethisch korrekt war, mit Unverständnis reagiert. Das Wirtschaftsmagazin Trends-Tendances kann die Reaktion nachvollziehen: "In Europa haben wir die gleiche Art der Verteidigung beim Bankensektor beobachten können: Die früheren Bosse treten lieber inkompetent auf, anstatt das Risiko einzugehen, der Veruntreuung bezichtigt zu werden. … Man kann über [Müllers] Antwort schockiert sein oder sich daran erinnern, dass in den USA ein Damoklesschwert über VW hängt. Einige sprechen von Bußgeldern in Höhe von 20 Milliarden, andere sogar von bis zu 50 Milliarden. Angesichts der Summen, die auf dem Spiel stehen, leuchtet es ein, dass der Verständnisfehler und auf keinen Fall die Lüge die Verteidigungsstrategie des neuen VW-Chefs ist. So zumindest sind seine Verrenkungen vor den US-Medien zu verstehen. Sich schuldig bekennen: ja. Zugeben, dass man gelogen hat: nein."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 14. Januar 2016

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