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Spiegel Online - Deutschland | Freitag, 8. Januar 2016

Wolfgang Münchau sieht Briten lieber in der EU als Polen und Ungarn

Neben dem Brexit droht der EU in diesem Jahr angesichts der Kritik von EU-Politikern an der Warschauer Regierung ein neuer Ost-West-Konflikt, konstatiert Kolumnist Wolfgang Münchau auf dem Nachrichtenportal Spiegel Online. Im Vergleich zu den Regierungen aus Warschau und Budapest seien die Briten jedoch wahre Europäer: "Wenn man sich Orbán und Kaczynski ansieht, dann sieht man plötzlich, dass wir mit den Briten deutlich mehr Gemeinsamkeiten haben. Dort gibt es zwar auch eine rechtskonservative Partei, Ukip, aber die ist bei der letzten Wahl regelrecht implodiert. Politik besteht dort, mehr noch als bei uns, aus einem klassischen Wettbewerb zwischen einer konservativen und einer sozialdemokratischen Partei. Uneinigkeiten mit EU-Partnern werden [von London] in Verhandlungen gelöst, nicht mit unilateralen Entscheidungen. Die Briten respektieren geltendes Recht. Sie wollen es ändern, nicht brechen. ... Ich selbst halte die EU-Osterweiterungen im Nachhinein für einen großen Fehler. Man hat sich Länder in die EU geholt, die sich keinen Deut für die europäische Integration interessieren. Dagegen waren die Briten regelrechte Team-Player."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 11. Januar 2016

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