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Charlie Hebdo - Frankreich | Mittwoch, 6. Januar 2016

Charlie Hebdo gibt jetzt erst recht nicht auf

Zum ersten Jahrestag des Terroranschlags auf die satirische Wochenzeitung Charlie Hebdo erklärt Laurent "Riss" Sourisseau, Überlebender der Schießerei und neuer Chefredakteur, woher das Blatt die Kraft für sein Fortbestehen nimmt: "Alles, was wir in den letzten 23 Jahren erlebt haben, macht uns wütend. Wir hatten noch nie so große Lust wie jetzt, denjenigen eine reinzuschlagen, die von unserem Ende geträumt haben. Zwei vermummte Idioten können unser Lebenswerk und die wunderbaren Momente mit den Verstorbenen nicht zerstören. Das Ende von Charlie werden sie nicht erleben. Doch Charlie wird sie sterben sehen. Das Jahr 2015 war das schrecklichste in der ganzen Geschichte von Charlie Hebdo, da es unsere Überzeugungen auf die Probe gestellt hat - die schlimmste Qual für ein Meinungsblatt. Würden unsere Überzeugungen stark genug sein und uns die Energie geben, um uns wieder aufzurichten? Die Antwort halten Sie nun in Ihren Händen. Die Überzeugungen von Atheisten und Menschen mit säkularer Gesinnung können noch mehr Berge versetzen als der Glaube von Frommen."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 7. Januar 2016

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