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i - Portugal | Freitag, 11. Dezember 2015

Portugals krisengebeutelte Zeitungsbranche

Rund zwei Drittel der 120 Mitarbeiter bei den Tageszeitung i und dem Wochenblatt Sol verlieren ihren Job, weil die angolanische Holdinggesellschaft Newshold sich als Investor zurückzieht. Die Zukunft beider Zeitungen bleibt ungewiss. Kommentator Elísio Summavielle klagt in der vorrausichtlich letzten Wochenendausgabe der linksliberalen Tageszeitung i: "Was mir Sorgen bereitet ist das Schicksal vieler Kollegen, die diese Zeitung erst möglich gemacht haben. Das Schicksal vieler guter und junger Journalisten, die von einem Moment zum anderen ohne Arbeit dastehen und keine Perspektive auf berufliche Reintegration in einem Land haben, das leider keine Zeitungen liest. ... Denjenigen, die bleiben, wünsche ich viel Mut und Stärke, in der Gewissheit, dass sie alles unternehmen werden, damit das neue [journalistische] Projekt auch gelingen kann. Der Rest ist irrelevant."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 14. Dezember 2015

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