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Jutarnji list - Kroatien | Freitag, 4. Dezember 2015

Nichtstun widerspricht politischer DNA der Briten, meint Ana Muhar

Wie es sein kann, dass weniger als die Hälfte der Briten den Militäreinsatz in Syrien befürwortet und die britische Luftwaffe dennoch seit Donnerstag Stellungen des IS bombardiert, erklärt die London-Korrespondentin Ana Muhar der liberalen Tageszeitung Jutarnji list: "Großbritannien ist im Krieg. Diese Nachricht ruft gemischte Reaktionen hervor - in einer Umfrage hat vor kurzem weniger als die Hälfte der befragten Briten einem Militärschlag zugestimmt, was bedeutend weniger ist als in der Befragung kurz nach den Anschlägen von Paris Mitte letzten Monats. ... Zu frisch sind die Wunden aus dem Irak, als man entschlossen in den Krieg zog, mit patriotischem Enthusiasmus, der sich als Geflecht voller Lügen, Opfer und ohne positiven Ausgang zeigte. Syrien birgt ein ähnliches Risiko. Die Situation im Osten ist so verfahren dass kaum jemand sicher ist, dass überhaupt eine Möglichkeit besteht, dass Großbritannien als Sieger aus diesem Krieg hervorgehen könnte. Nach dem Irak und dem erfolglosen Arabischen Frühling glaubt kaum jemand an den Erfolg der erzwungenen Demokratie. ... Doch die Alternative - abzuwarten und nichts zu tun - ist der politischen DNA der Briten so zuwider dass sie in keinem Moment eine annehmbare Option war."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 4. Dezember 2015

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