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Yeni Şafak - Türkei | Montag, 16. November 2015

Anti-IS-Strategie des Westens war falsch

Die westlichen Mächte sind selbst für das Erstarken der IS-Terrormiliz verantwortlich, meint die regierungsnahe, islamisch-konservative Tageszeitung Yeni Şafak: "Sie haben die Bedingungen geschaffen, die zur Geburt des IS führten, schauten zu, wie der IS sowohl im Irak als auch in Syrien sich zu einer enormen Macht entwickelte und behindern zugleich einen wirksamen Kampf. Die Türkei warnte davor, dass der IS mit Luftangriffen nicht zu stoppen ist, doch man hat nicht auf sie gehört. Wenn man ihnen sagt, dass der IS ohne einen Bodeneinsatz nicht einzudämmen ist, reagieren sie unwillig. Sie rufen keine Sicherheits- oder Flugverbotszone aus. Es reicht nicht bloß das Assad-Regime, sie verstricken auch noch den Iran und laden sogar Russland ein. Nach den Attentaten von Paris vergießen sie dann Krokodilstränen. ... Wenn im Irak der Staat nicht wieder aufgebaut und in Syrien ein starker, freier Staat ohne Assad gegründet wird, werden solche Attentate wie in Paris morgen in einer anderen Hauptstadt passieren."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 16. November 2015

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