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Echo24 - Tschechien | Mittwoch, 28. Oktober 2015

Flucht nach Europa: Polen pfeift auf Drohungen aus Brüssel

EU-Mitglieder, die sich Flüchtlingsquoten verweigern, sollten nach Ansicht von Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem weniger Fördergelder der Union bekommen. Damit reagierte er auf den Wahlsieg der nationalkonservativen PiS in Polen. Im liberalen Internetportal Echo24.cz prophezeit Kommentator Petr Holub, dass Polen diese Drohung wenig kümmern wird: "Die Osterweiterung gehört zu den Heldenlegenden der EU. Und sie funktionierte so lange, wie sich der Osten an die Regeln hielt. Polen war so ein vorbildliches Land, mit mehr als drei Prozent Wachstum auch in Zeiten der Finanzkrise. Jetzt hat die Partei eines starken Führers, die nationale Werte hoch hält, die absolute Mehrheit bekommen. ... Der Hauptgrund dafür aber war, dass sich die wirtschaftlichen Erwartungen der Bürger nicht erfüllt haben. Selbst größter Arbeitseifer hat namentlich in ärmeren Gegenden die Alltagssorgen nicht verringert. ... Die Polen haben die Regeln der Marktwirtschaft gelernt, wollen sie aber durch andere Werte, wie mehr Hilfe für Familien und Alte, ergänzen. Das bekämen sie notfalls auch ohne EU-Gelder hin."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 29. Oktober 2015

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