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Die Tageszeitung taz - Deutschland | Dienstag, 22. September 2015

Bundesregierung hofiert Autokonzerne weiter

Nachdem der Volkswagen-Konzern die Manipulationen zugegeben hat, ist die VW-Aktie am Montag um mehr als 20 Prozent abgestürzt. Genauso erschreckend wie die Dreistigkeit von Volkswagen ist jedoch die Reaktion der deutschen Politik auf den Skandal, tadelt die linke Tageszeitung taz: "Um zu klären, ob die illegalen Manipulationen auch in Europa eingesetzt wurden, plant das zuständige Verkehrsministerium nicht etwa schnelle eigene Untersuchungen, durch die der Skandal in den USA aufgedeckt wurde. Stattdessen fordert die Regierung allen Ernstes vom Konzern selbst Informationen darüber ein, ob er auch in Deutschland betrogen hat. Und das ist erst mal alles. Diese Naivität und Hilflosigkeit ist schockierend. Aber sie ist leider symptomatisch für den Umgang der deutschen Politik mit den Autokonzernen: Statt diese zu kontrollieren und zu reglementieren, präsentiert sich die Bundesregierung regelmäßig als deren oberste Interessenvertretung."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 22. September 2015

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