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Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Montag, 29. September 2014

Madrid könnte Katalanen leicht umstimmen

Die Zentralregierung in Madrid tut zu wenig, um die Katalanen von ihrer Idee der Abspaltung abzubringen, kritisiert die linksliberale Süddeutsche Zeitung: "Aus Madrid kommen nur Rechtsbelehrungen und Drohungen. Dabei ist das Problem überschaubar: Zunächst beschwert sich Barcelona über Nachteile im Finanzausgleich unter den Regionen. Also läge es nahe, entweder darüber neu zu verhandeln oder Überzeugungsarbeit zu leisten, dass die Klagen unbegründet sind. Sodann jammern die Katalanen über historische Repressionen durch Madrid, historisch wohlgemerkt, denn heute wird niemand mehr unterdrückt. Und in diesem Falle würde es gar nichts kosten, die Wogen der Aufregung zu glätten: Ein paar Reden, ein paar Gesten, dass man die Unterdrückung der Katalanen durch die spanischen Bourbonen und später durch das Franco-Regime sehr bedauert. ... Die Anstrengungen würden sich lohnen, denn nach Umfragen wollen kaum mehr als 60 Prozent der Einwohner Kataloniens wirklich die Abspaltung."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 29. September 2014

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