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Handelsblatt - Deutschland | Dienstag, 5. August 2014

Warum Südosteuropa bei Sanktionen zögert

Die Bundesregierung will auch Nicht-EU-Staaten für Sanktionen gegen Russland gewinnen. Das wirtschaftsliberale Handelsblatt versteht jedoch, warum sich Südosteuropa ungern mit Putin anlegt: "Der serbische Außenminister Ivica Dacic brachte die Haltung in der Region auf den Punkt, als er jetzt nüchtern feststellte, man könne gegen niemanden Sanktionen einführen, der größer und stärker ist als man selbst. ... Das Grundgefühl in den meisten südosteuropäischen Staaten: Die EU-Sanktionspolitik ist vor allem eine Angelegenheit der Deutschen, Franzosen und Amerikaner. ... Die EU-Sanktionen gegen Russland im Sog des Bürgerkriegs in der Ukraine werden die geplante Gaspipeline South Stream nicht stoppen. ... Aber auch die EU weiß, sie würde sich selbst schaden, wenn sie die von vielen osteuropäischen Ländern dringend gebrauchte Gasversorgung dauerhaft verhindern würde. Die Zeit arbeitet zwangsläufig für eine Politik mit Augenmaß. Spätestens dann, wenn in Europa wieder die Heizungen angestellt werden müssen."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 5. August 2014

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