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Die Presse - Österreich | Dienstag, 21. Januar 2014

Der Konflikt ist nur außerhalb Syriens zu lösen

Kurz vor Beginn der Syrien-Konferenz am Mittwoch hat UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon die Einladung an Iran wieder zurückgenommen. Wie man es auch dreht und wendet, der Syrien-Konflikt ist ein Stellvertreterkrieg zwischen den Golfstaaten und Iran und muss anderswo gelöst werden, analysiert die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: "Teheran und die Golfmonarchien müssten ihren Disput abseits der Syrien-Verhandlungen in eigenen (Geheim-)Gesprächen beilegen. Der Wille dazu scheint aber gering. Der Iran ist nicht bereit, seine Ambitionen in der Region zurückzuschrauben. Und die arabischen Golfstaaten sind erbost und besorgt darüber, dass die USA und Europäer in der Atomfrage erstmals wieder auf Teheran zugehen. Gerade deshalb sind sie entschlossener denn je, den Iran 'einzudämmen'. Die USA scheinen derzeit außenpolitisch nicht stark genug, um beide Seiten zu einer Einigung zu bewegen. Leidtragende dabei sind die Menschen in Syrien. Sie können nicht darauf hoffen, dass der Wahnsinn des Krieges bald beendet wird."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 21. Januar 2014

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