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Gazeta Wyborcza - Polen | Montag, 26. August 2013

Obama moralisch zum Eingreifen verpflichtet

Durch den Gebrauch international geächteter Chemiewaffen hat Syrien eine moralische Grenze überschritten, weshalb nun die Weltgemeinschaft mit der USA an der Spitze eingreifen muss, fordert die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza: "Obama hat vor einem Jahr von einer roten Linie gesprochen, die in einem solchen Fall überschritten wird. Wenn er jetzt passiv bleibt, dann zeigt sich, dass man das Wort des US-Präsidenten nicht allzu ernst nehmen kann. Dies könnte nicht nur Konsequenzen für Syrien haben, sondern auch auf der ganzen Welt ein negatives Echo hervorrufen. Wenn die internationale Gemeinschaft jetzt nicht reagiert, würde dies einen gewissen Tabubruch bedeuten. Es würde ein Prinzip verletzt, das seit dem Ersten Weltkrieg gilt: dass man keine Chemiewaffen benutzen darf. Obama, Führer der größten Supermacht und Friedensnobelpreisträger, ist dafür verantwortlich, dass im Krieg moralische Standards eingehalten werden. Das ist so, ob ihm das gefällt oder nicht."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 26. August 2013

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