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Die Tageszeitung taz - Deutschland | Freitag, 23. August 2013

Humanitäre Hilfe ist trotz "roter Linie" möglich

Die USA reagieren zurückhaltend auf den mutmaßlichen Gifteinsatz durch das Assad-Regime. Durch die selbst gezogene "rote Linie" hat Obama seinen Spielraum verkleinert, meint die linke Tageszeitung taz: "Der militärische Sturz der Assad-Regierung wäre unter hohen Kosten vielleicht möglich. ... Wer das von außen will, müsste bereit sein, sehr lange Ordnungsmacht zu spielen. Die USA sind es nicht. Umso ärgerlicher ist es, dass Obama mit seinem Gerede von der 'roten Linie' sich selbst in eine Sackgasse manövriert hat, aus der er jetzt nur um den Preis herauskommt, öffentlich als zahnloser Tiger vorgeführt zu werden. Ärgerlich auch, weil er damit die Debatte über ein internationales Syrien-Engagement einseitig auf militärische Intervention fokussiert hat. Die will keiner, also tut man gar nichts. Den Preis zahlt die syrische Bevölkerung. Aber man kann etwas tun. Sofortige umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung, zur Öffnung der Grenzen, auch der europäischen, zum Schutz der Flüchtlinge und zu deren Versorgung."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 23. August 2013

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