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Il Sole 24 Ore - Italien | Freitag, 23. August 2013

Niemand will eingreifen

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat "ernste Konsequenzen" angekündigt, falls sich die Berichte über Chemiewaffen-Angriffe bewahrheiten sollten. Frankreichs Außenminister Laurent Fabius forderte eine gewaltsame Reaktion, sollte sich der Vorwurf bestätigen. Alles leere Worte, klagt die liberale Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Es wäre so einfach, zwanzig Minuten Autofahrt vom Zentrum von Damaskus aus. Wenige Kilometer, um zu prüfen, ob in dem Massaker, dass die Rebellen der Regierung vorwerfen, wirklich Chemiewaffen eingesetzt wurden. … Doch selbst ein so kurzer Weg kann unmöglich werden, wenn zwei Mächte mit Vetorecht dagegen sind. Peking und Moskau. … In Wahrheit scheint kein Land wirklich zu beabsichtigen, sich in den syrischen Sumpf einzumischen, auch nicht Frankreich. … Für die westlichen Mächte, die gegen Assad sind, sind 100.000 Opfer, der besorgniserregende Aufstieg al-Qaida nahestehender Gruppierungen, die offenkundige Balkanisierung des Konflikts und die Missbilligung Russlands und Chinas Grund genug, von unbesonnenen Aktionen Abstand zu nehmen."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 23. August 2013

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