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De Morgen - Belgien | Donnerstag, 22. August 2013

Wie in Ruanda sieht die Welt erneut weg

Die internationale Gemeinschaft darf nicht gleichgültig bleiben gegenüber dem möglichen Giftgasangriff in Syrien, fordert die linksliberale Tageszeitung De Morgen: "Beobachter warnen vor übereilten Schlussfolgerungen und wollen eine internationale Untersuchung abwarten. ... Aber dennoch: US-Präsident Barack Obama hat immer wiederholt, dass chemische Waffen die rote Linie seien, dass er und die internationale Gemeinschaft eingreifen müssten, sobald Assad diese Grenze überschreitet. Immer wieder ist eine Untersuchung die Ausrede. ... In Wahrheit geht es um etwas anderes: Weil die internationale Gemeinschaft tief gespalten ist und Washington schon längst nicht mehr die Mittel hat, um noch eine Front zu eröffnen, geschieht nichts. Syrien ist die schrecklichste humanitäre Katastrophe seit dem Völkermord von Ruanda 1994. Auch damals standen wir daneben und taten nichts. Das Giftgas strömt, doch in der Weltpolitik scheint Gelassenheit die stärkste Kraft zu sein."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 22. August 2013

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