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Le Télégramme - Frankreich | Mittwoch, 7. August 2013

Zeitungen bleiben wichtig für die Demokratie

Auch in Zeiten von Internet und Online-Medien sind Qualitätszeitungen für die Demokratie unabdingbar, ist die Regionalzeitung Le Télégramme überzeugt: "Der Verkauf der Washington Post an Jeff Bezos hat Symbolcharakter. Die Krise hat das Geschäftsmodell der US-Presse zerstört, das weitgehend von Werbung abhängt (anders als in Frankreich), und nun übernehmen die Giganten der digitalen Welt die Kontrolle. Ob sie auf Papier, im Internet, auf Tablets oder im Fernsehen verbreitet werden, die je nach Medium unterschiedlich aufbereiteten Nachrichten müssen den Leser ausreichend interessieren, um den Kaufreflex auszulösen. Da sich die Illusion der Gratiskultur überlebt hat, kann nur eine dauerhafte Vertrauensbeziehung zwischen der Marke und ihrem Publikum das Überleben der Zeitungen sichern. Sie bleiben unabdingbar für die Demokratie, das gilt umso mehr im Multimedia-Zeitalter, in dem jeder alles und egal was schreibt."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 7. August 2013

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