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De Standaard - Belgien | Mittwoch, 13. Februar 2013

Gott steht nicht vor Comeback

Auch ein neuer Papst wird nichts an der Tatsache ändern, dass es der traditionelle Glaube schwer hat in Westeuropa, meint der Moralphilosoph Patrick Loobuyck in der liberalen Tageszeitung De Standaard mit Blick auf die Rücktrittsankündigung von Benedikt XVI.: "Während es früher fast unmöglich war, nicht zu glauben, stellt der katholische Glaube nun die Ausnahme dar. Die wissenschaftliche Rationalität hat das Weltbild drastisch entzaubert, weshalb wir offensichtlich keine religiöse Lebenshaltung mehr entwickeln müssen. Außerdem fügen sich Menschen kaum noch einer Wahrheit, die von oben kommt, vor allem wenn diese transzendente Wahrheit der menschlichen Freiheit im Weg steht. ... Es hängt nicht vom Papst ab, ob der Katholizismus hier wieder Fuß fasst. Die Glaubensbotschaft selbst hat es schwer. ... Die Ära des traditionellen Glaubens an Gott ist vorbei. Auch wenn manche das behaupten - es sieht nicht danach aus, dass Gott vor einem Comeback steht. Katholiken mögen zwar hoffen, dass der kommende Papst mit neuem Elan etwas verändert. Doch diese Hoffnung ist eitel."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 13. Februar 2013

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