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Le Temps - Schweiz | Mittwoch, 21. November 2012

Warum die USA nicht eingreifen wollen

US-Außenministerin Hillary Clinton hat sich am Dienstag als Vermittlerin eingeschaltet und am Abend in Jerusalem zu einer dauerhaften Lösung des Gaza-Konflikts aufgerufen. Die USA haben nur noch wenig Lust, aktiv in die Auseinandersetzungen im Nahen Osten einzugreifen, konstatiert der Schweizer Politologe Shahram Chubin in der liberalen Tageszeitung Le Temps und erklärt warum: "Normalerweise hat der Nahe Osten Priorität. ... [Doch] weder die Präsidentschaftskandidaten noch eine der Parteien wollten und wollen jetzt in einen neuen Krieg verwickelt werden. Dass die USA immer weniger Lust auf Interventionen im Ausland haben, ist durch die Folgen der Einsätze begründet, durch ihre Kosten und den mageren Profit, den man daraus ziehen kann. Und es liegt daran, dass die Situation in der Region immer komplexer wird, und dass Washington Vorsicht walten lässt - eine Vorsicht, die mit den Haushaltszwängen zu tun hat. Die USA gehen somit gleichermaßen Risiken ein, egal ob sie Partei ergreifen und Waffen liefern und einschreiten, oder ob sie den regionalen Kräften die Verantwortung für das Geschehen und seinen Ausgang überlassen."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 21. November 2012

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