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Le Figaro - Frankreich | Dienstag, 18. September 2012

Homo-Adoption verletzt Frankreichs Grundwerte

Homosexuelle sollen in Frankreich nach einem vergangenen Dienstag vorgestellten Gesetzentwurf genau wie Heterosexuelle als Paar oder einzeln Kinder adoptieren dürfen. Das verletzt die Grundwerte der Republik, meint der Anwalt Alexandre Duval-Stalla in der konservativen Tageszeitung le Figaro: "Liebe macht blind, und die besten Absichten wirken oft zerstörerisch. Das ist das Paradox des Gesetzentwurfs zur Homo-Ehe und dem Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Die Regierung will die Diskriminierung homosexueller Paare aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verbieten und gewährleisten, dass ihre Rechte anerkannt werden. Das ist legitim, aber die Lösungen, die die Regierung vorschlägt, stellen die fundamentalen Grundwerte der französischen Republik, die Parallelgesellschaften und positive Diskriminierung ablehnen, ernsthaft in Frage. ... Die Anerkennung der homosexuellen Gemeinschaft birgt ein großes Risiko: Man schafft damit einen Präzedenzfall für die Bildung jedweder Art von Parallelgesellschaften: politischen, sozialen, kulturellen, religiösen oder ethnischen. ... Deswegen bedeutet der von der Regierung eingeschlagene Weg das Ende vom Grundgedanken der Republik, wie wir sie seit der Französischen Revolution kennen."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 18. September 2012

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