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Delo - Slowenien | Montag, 10. September 2012

Sloweniens Premier Janša spielt mit dem Feuer

Sloweniens konservativer Regierungschef Janez Janša hat vergangene Woche in einem Interview erneut von einer möglichen Zahlungsunfähigkeit des Landes Ende Oktober gesprochen. Wirtschaftsexperten und die Opposition glauben jedoch, dass diese nicht eintritt. Die Tageszeitung Delo hält Janšas Äußerungen für Taktik: "Warum verunsichert der Regierungschef mit seinen Aussagen immer wieder die Finanzmärkte? Diese Frage beschäftigt Wirtschaftsexperten schon seit einiger Zeit. Nachdem Janšas sich nun schon zum zweiten Mal so geäußert hat, liegt der Verdacht nahe, dass es sich nicht um zufällige Ausrutscher handelt, sondern um eine durchdachte Politik. Die Koalitionspartner sagen, ein solches Verhalten sei unverantwortlich. … Und besonders besorgniserregend ist die Situation auch deshalb, weil der Regierungschef in seinen seltenen, doch streng kontrollierten Medienauftritten nie vergisst, bestimmte Gesellschafts- oder Berufsgruppen oder auch konkrete Personen zu kritisieren."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 10. September 2012

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