Navigation

 
Wichtiger Hinweis:
Sie befinden sich im Archiv von euro|topics. Aktuelle Beiträge aus der europäischen Presseschau finden Sie unter www.eurotopics.net.

Home / Presseschau / Archiv

Večer - Slowenien | Donnerstag, 9. August 2012

Sloweniens Misere ist selbstverschuldet

Nach Standard & Poor's und Moody's hat am Mittwoch auch die Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit Sloweniens herabgestuft. Die Bewertung des Landes liegt damit nur noch knapp oberhalb des sogenannten Ramsch-Niveaus. Kein Wunder, findet die konservative Tageszeitung Večer: "Sollte Slowenien tatsächlich das sechste Land werden, das Hilfe aus dem Euro-Rettungsschirm beantragt, dann hat Slowenien dies ausschließlich sich selbst und nicht den Spekulanten zu verdanken. Zu einem Zeitpunkt, da die Regierung im 'verdienten' Urlaub ist, sind die Zinsen für slowenische Staatsanleihen wieder über die erträgliche Marke von sieben Prozent gestiegen. Damit wird dem Land - das einst das Ziel hatte, eine subalpine Schweiz zu werden - der Zugang zu Krediten zusätzlich erschwert. Auf die Tatsache, dass die US-Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit Sloweniens und seiner drei Banken (NLB, NKBM und Abank) herabgestuft haben, hat die Regierung betroffen und verwundert reagiert, fast schon beleidigt. ... Doch die Lage der Banken, die am Boden sind, ist nur eines unserer Probleme. Das andere ist der Gemütszustand im Land - und der fließt ebenfalls in die Bewertung der Ratingagenturen ein."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 9. August 2012

Weitere Inhalte