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Gazeta Wyborcza - Polen | Freitag, 28. Oktober 2011

Riskante Finanzhilfen aus China

Unmittelbar nach dem EU-Gipfel in Brüssel wirbt der Chef des Euro-Rettungsschirms Klaus Regling bei einer Reise nach China um chinesische Investitionen in den Fonds. Finanzhilfen aus China zur Rettung der Euro-Zone hält die liberale Tagezeitung Gazeta Wyborcza für riskant: "Natürlich hat Geld in Zeiten einer globalisierten Wirtschaft keinen nationalen Charakter mehr. Und umso weniger spielen hier politische Überzeugungen eine Rolle. Es kann schmutzig sein (also beispielsweise aus Verbrechen oder aus Betrügereien stammen). In wirtschaftlicher Hinsicht dürfte das Geld aus China zwar sauber sein. Doch es ist aus politischen und moralischen Gründen riskant, chinesisches Geld zu nehmen. Wenn die Führer der EU damit rechnen, dass China den Euro-Rettungsfonds stärkt, sollten sie sich folgende Frage stellen: Wenn sie von ihnen Milliarden für die weitere Rettung Griechenlands oder Italiens nehmen, werden sie dann auch weiterhin den Mut haben, auf die Einhaltung der Menschenrechte in Tibet und in Xinjiang zu bestehen? Man kann Angst bekommen, wo dies Europa noch hinführt."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 28. Oktober 2011

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