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The Guardian - Großbritannien | Montag, 23. Mai 2011

Timothy Garton Ash über die neue Rolle des alten Westens in Nahost

US-Präsident Barack Obama tritt heute seine Europareise an. Der Zeithistoriker Timothy Garton Ash sieht in der linksliberalen Tageszeitung The Guardian den arabischen Frühling als zentrales transatlantisches Projekt: "Es gibt kein Projekt, bei dem die strategische Partnerschaft zwischen Europa und den USA nötiger wäre, als bei der wichtigsten politischen Entwicklung des 21. Jahrhunderts: dem arabischen Frühling. Ich sage das nicht, um ein Projekt zu finden, das die zwei Hälften des nun verschwundenen 'Westens' aus Zeiten des Kalten Kriegs zusammen unternehmen können. Ich sage es, weil es eine simple Tatsache ist. ... Nur die USA können Israel überzeugen, eine Zwei-Staaten-Lösung anzunehmen, nur die Europäer können die Hilfe, das Knowhow, die Handelsbeziehungen und die Investitionen bereitstellen, um einen lebensfähigen palästinensischen Staat aufzubauen. Nur die USA haben genug Einfluss auf das ägyptische Militär, um es davon abzuhalten, die neue Demokratie ihres Landes schon bei der Geburt abzuwürgen. Diese junge Demokratie kann jedoch nicht wachsen ohne Zugang zu europäischen Märkten, ohne Erziehung und Unterstützung quer durch den Mittelmeerraum. ... Dies sollte das dritte große Projekt einer transatlantischen Partnerschaft seit dem Zweiten Weltkrieg werden."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 23. Mai 2011

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