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Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Donnerstag, 5. Mai 2011

Keine Fotos des toten bin Laden

Die US-Regierung hat beschlossen, keine Fotos des getöteten Osama bin Laden zu veröffentlichen. Eine gute Entscheidung, findet die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: "Es ist eine soziale Tatsache, dass auch in modernen Gesellschaften die Lust auf Rache und Zurschaustellung wächst, je grösser die Untaten einer Person sind. Dennoch sind dies anarchische Reflexe, die sich mit unseren zivilen Werten reiben. ... Ob blutige Fotos des getöteten bin Ladin nebst dem Sensationellen einen grossen Informationswert haben, bleibt sehr zweifelhaft. Die Annahme, sie könnten uns den letzten Beweis für bin Ladins Ableben liefern, ist ohnehin falsch. Zu gross sind heutzutage die technischen Mittel, Fotos zu manipulieren. Und zu gering sind vorerst die Möglichkeiten, die Qualität solcher Dokumente unabhängig zu prüfen. Man muss der amerikanischen Regierung einfach glauben, dass sie redlich handelt. Sicher ist, dass sich Liebhaber von düsteren Verschwörungstheorien nicht beeindrucken lassen werden, was auch immer die USA tun."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 5. Mai 2011

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