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Le Quotidien - Luxemburg | Mittwoch, 2. Februar 2011

Schweizer Banken gegen Diktatoren

In der Schweiz ist am Dienstag ein neues Gesetz in Kraft getreten, das die Regeln zum Umgang mit den Vermögen von Diktatoren deutlich verschärft. Bislang bunkerten viele Machthaber ihre schmutzigen Millionen auf Schweizer Konten, weshalb die linksliberale Tageszeitung Le Quotidien die Initiative begrüßt: "Niemand vergisst die wohlwollende Neutralität der Schweiz sowohl gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus als auch gegenüber ihren Henkern. Aber das Land bemüht sich darum, sein Image reinzuwaschen, und hat in den vergangenen fünfzehn Jahren bereits über eine Milliarde Euro zurückerstattet. Die Schweiz hat jetzt einen Schritt gemacht, gegen den sich andere noch sträuben. Und sie bemüht sich, ihr Image als Insel des Friedens und der finanziellen Sicherheitsgarantie für unberechtigt erworbenes Kapital loszuwerden. Auch wenn den Diktatoren zahlreiche andere Steuerparadiese für die Unterbringung ihres Gelds zur Verfügung stehen, so verschwindet nun ein Schandfleck aus dem Herzen Europas."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 3. Februar 2011

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