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The Guardian - Großbritannien | Donnerstag, 9. Dezember 2010

Timothy Garton Ash über die Bedeutung von Auslandskorrespondenten

Der britische Zeithistoriker Timothy Garton Ash weist in der linksliberalen Tageszeitung The Guardian darauf hin, dass Auslandskorrespondenten auch in Zeiten von Wikileaks unverzichtbar sind: "Ein Übermaß an Informationen, 'Nachrichten' im weitesten Sinne, werden jeden Tag über uns ausgeschüttet. Wir haben ein Problem des Überflusses. Die Aufgabe von Qualitätszeitungen ist es zu sieben, Zusammenhänge herzustellen und nachzufragen, genauso wie es der Guardian oder die New York Times mit dem Wikileaks-Schatz gemacht haben. … Doch egal wie viele tausend Ausschnitte, Blogs oder Onlineprotokolle man auch haben mag: Es ist nach wie vor von unschätzbarem Wert, selber vor Ort zu sein. Man kann das nicht einfach vom Sessel aus machen. Der einzigartige Mehrwert, für den die Auslandskorrespondenten des 20. Jahrhunderts gestanden haben, bestand im besten Fall aus der Kombination dreier Elemente: Augenzeugentum, Entzifferung sowie Interpretation auf Grundlage der langen Erfahrung vor Ort … . Wenn wir es schaffen, all dies im Journalismus unserer Tage irgendwie zu bewahren, dann werden wir sowohl mehr als auch bessere Auslandsberichterstattung bekommen."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 9. Dezember 2010

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