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Rzeczpospolita - Polen | Mittwoch, 10. November 2010

Warschauer Börse Symbol der Privatisierung

Die Aktie der Warschauer Börse (GPW) hat bei ihrem Börsengang am Dienstag sofort um mehr als 25 Prozent zugelegt. Dieser Erfolg ist ein Symbol für den Abschluss der gesamten polnischen Privatisierung, findet die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "Die Investoren haben das Warschauer Parkett mit rund zwei Milliarden Złoty [etwa 510 Millionen Euro] bewertet, womit es unter den an der Börse notierten polnischen Firmen auf Platz 40 liegt. Die Börse hat zudem keine privaten Investoren gewonnen. Der Minister für Staatsvermögen wird weiterhin selbstständig über sie verfügen können, obwohl er nicht mehr die Mehrheit der Aktien besitzt. Die Notierung der GPW auf dem Kurszettel der Börse war vor allem ein Symbol. Jetzt stehen nur noch Unternehmen zum Verkauf, die Probleme haben, wie Bergwerke oder die Bahn. Gute staatliche Gesellschaften sind entweder schon an Investoren verkauft worden (etwa das Mobilfunkunternehmen Polkomtel) oder blieben in den Händen des Ministeriums für Staatsvermögen (Energie oder Rohstoffe)."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 10. November 2010

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