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Polityka - Polen | Mittwoch, 19. Juli 2006

Deutsch-polnische Beziehungen auf dem Tiefpunkt

Seit die deutsche Tageszeitung taz Polens Präsident Lech Kaczynski als Kartoffel bezeichnet hat, herrscht zwischen Warschau und Berlin der so genannte "Kartoffelkrieg". Tatsächlich, meint Adam Krzeminski, seien die polnisch-deutschen Beziehungen heute so schlecht wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg. Dabei gab es schon zuvor reichlich Spannungen, die immer eine Mischung aus Tragödie und Farce waren: "Das ist schon der dritte deutsch-polnische Krieg seit 1989. 1995 hatten wir den 'Brötchen-Krieg' in Frankfurt an der Oder, als die deutschen Bäcker gegen die polnische Konkurrenz aus Slubice protestiert haben. 1998 gab es den 'Papier-Krieg', einen Austausch von Deklarationen beider Parlamente über die Rolle von Vertriebenen und der deutschen Minderheit. Drei Kriege innerhalb von 15 Jahren seit der Verabschiedung des Großen Abkommens 1991 zwischen dem freien Polen und dem vereinigten Deutschland. Ist das nicht zu viel?"

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 19. Juli 2006

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