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Corriere della Sera - Italien | Mittwoch, 26. August 2009

Bernanke heißt Stabilität

Mit der erneuten Nominierung von Ben Bernanke als Chef der US-Notenbank wolle sich US-Präsident Barack Obama vor allem Stabilität sichern, schreibt die Tageszeitung Corriere della Sera: "Wer sich über Obamas Entscheidung wundert, den Republikaner Ben Bernanke zu bestätigen, den bärtigen Professor aus Princeton, der von George Bush in einen Bankier verwandelt wurde, versteht das große Stabilitätsbedürfnis eines Amerikas nicht, das noch mitten in der Wirtschaftskrise steckt, sowie die Tatsache, dass das Angebot des amerikanischen Präsidenten an den Akademiker nicht unbedingt ein bequemer Stuhl ist. Seit dem Absturz der [Bank] Lehman Brothers hat der Chef der Notenbank das vergangene Jahr nicht auf Samt gebettet verbracht, sondern zwischen einer harten Pritsche in seinem Büro mit halb schlaflosen Nächten und dem Kreuz, an das er von den Abgeordneten und Senatoren ... geschlagen worden ist. ... Obama, erschöpft von der Kampagne, die die Konservativen gegen seine Gesundheitsreform vom Stapel gelassen haben, ... braucht alles andere als einen weiteren Zusammenstoß mit der Opposition, um einen republikanischen Notenbankchef durch einen [Vorsitzenden] mit demokratischem Glauben zu ersetzen."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 26. August 2009

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