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Gazeta Wyborcza - Polen | Montag, 8. Juni 2009

Extreme Parteien sind keine Neuheit

Die liberale Gazeta Wyborcza hält den Einzug von Euroskeptikern und Extremisten ins EU-Parlament noch nicht für allzu bedrohlich: "Im neuen europäischen Parlament werden extremistische Gruppen und Politiker vertreten sein, die während der Wahlkampagne populistische und oft anti-europäische Losungen verwendet haben. Die so genannten traditionellen Parteien [der Mitte] finden es zunehmend schwierig, die Bürger zu erreichen und entfernen sich von den Menschen. Zudem ähneln sich die Programme der europäischen Sozialisten und Christdemokraten, so dass einfache Leute nicht imstande sind, ihre Unterschiede zu erkennen. Deswegen wählen immer mehr Leute diejenigen, die auffallen. Denn sie haben klare Aussagen, verwenden eine populistische Sprache und erreichen mit ihren Botschaften die Massen. ... Die extremistischen Parteien sind keine Neuheit im Europäischen Parlament - es gab sie dort auch schon in den vorherigen Legislaturperioden. ... Eine richtige Bedrohung entsteht aber erst dann, wenn die traditionellen Parteien anfangen, ihre Programme den anti-europäischen Trends anzupassen."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 8. Juni 2009

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