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Die Welt - Deutschland | Mittwoch, 3. Juni 2009

Flugzeugabsturz als unvorstellbares Ereignis

Die brasilianische Luftwaffe hat Wrackteile der seit Montag über dem Atlantik vermissten Air-France-Maschine gefunden. An Bord des Flugzeugs waren 228 Passagiere. Es ist die größte zivile Luftfahrt-Katastrophe seit 2001. Die konservative Tageszeitung Die Welt schreibt: "Es gab keine Bilder, keine Nachricht, keine Hinweise, keine Zeichen, keine Namen, ein für eine Mediengesellschaft eigentlich unerträglicher Zustand. Dieses Flugzeug ist einfach aus der Welt gefallen. Vielleicht findet man den Flugschreiber, was aber, wenn nicht einmal ihn? Gerade weil weltweit unfassbare zwei Milliarden Menschen jährlich fliegen, von denen durchschnittlich 500 ihr Leben verlieren, wohnt dem Tod beim Absturz aus den Wolken eine ganz besondere Dramatik inne. Bei jedem Flug spüren viele im Abheben vom Boden den Kampf gegen die Schwerkraft der Natur. Fliegen ist und bleibt, auch wenn die Sicherheit im Vergleich zu Schienen- oder Straßenverkehr um vieles höher ist, ein außerordentlicher Akt."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 3. Juni 2009

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