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Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 18. November 2008

Wirtschaft muss sich neu erfinden

Die Süddeutsche Zeitung ist gegen staatliche Hilfen für die Automobilindustrie. "Hunderte große Unternehmen sind zugrunde gegangen, mit oft schlimmen Folgen für die Belegschaft, und doch sind bislang immer wieder andere an ihre Stelle gerückt. Warum sollen nun einige Firmen - und warum gerade diese, und warum jetzt? - eine Bestandsgarantie erhalten? Wieso staatliche Garantien für ein verlängertes Leben? Und wie verlockend ist eine Rettung, deren Effekt doch nur sein kann, sich auf Jahre hinaus weiterzuquälen, weil man glaubt, die Automobilindustrie sei eine Art neuer Kohlebergbau? Die Pläne zur Rettung der Automobilindustrie, die gegenwärtig verhandelt werden, laufen auf eine sozialstaatliche Zähmung der Krise hinaus. Sie zielen auf Kompensation, also darauf, dass das jetzt ausgegebene Geld irgendwie wieder zurückfließen wird. Wie aber, wenn dieser Fall nicht eintritt, nicht eintreten kann? ... Ganze Teile der Wirtschaft werden sich nun neu erfinden müssen. Die Politiker sollten sie nicht daran hindern."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 18. November 2008

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