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Expresso - Portugal | Montag, 14. Juli 2008

Ratlose Regierungschefs

Die Welt ist in einem miserablen Zustand, und die europäischen Staats- und Regierungschefs stehen den globalen Problemen ratlos gegenüber, schreibt der Schriftsteller Miguel Sousa Tavares in der Wochenzeitung Expresso: "Der Preis des Rohöls ist doppelt so hoch wie vor einem Jahr; die Lebensmittelpreise ... sind um 30 Prozent gestiegen; der Zinssatz ... ist so hoch wie nie ...; die Arbeitslosigkeit nimmt zu und trotzdem versuchen Immigranten aus Afrika ihr Glück in Europa und zwingen Brüssel dazu, unmenschliche Richtlinien festzulegen. Der Iran testet Raketen, ... die NATO steckt in einem endlosen Krieg in Afghanistan. ... Die Riesen aus dem Osten (Indien und China) entwickeln sich rapide und die Ressourcen der Welt halten nicht mit. ... Tausende Hektar werden am Amazonas in Sojafelder umgewandelt und fruchtbares Land in Afrika für Monokulturen genutzt, die der Herstellung von Biokraftstoff dienen. Die EU weiß nicht, was sie mit der Türkei, den Immigranten, dem EU-Reformvertrag, Irland und Polen machen soll oder mit einem afrikanischen Kontinent, in dem ein Verbrecher wie Robert Mugabe (Simbabwes Präsident) weiterhin wie ein Staatschef behandelt wird. ... Die einzige Entscheidung, die die EU-Kommission in Sachen Außenpolitik traf, war, die Unabhängigkeit des Kosovos anzuerkennen - was sie noch bereuen wird. Dies ist der Zustand der Welt. ... Und es waren nur einige Fotos vom G8-Gipfel nötig, um festzustellen, dass noch nie zuvor eine solche inkompetente Gruppe von Staatschefs für so viele und ernste Probleme eine Lösung finden musste."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 16. Juli 2008

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