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Týždeň - Slowakei | Freitag, 25. Januar 2008

Tschechien hadert mit seinen Emigranten

Bei der bevorstehenden tschechischen Präsidentschaftswahl fordert Jan Švejnar Amtsinhaber Václav Klaus heraus. Švejnar hat lange in den USA gelebt und besitzt die amerikanische und die tschechische Staatsangehörigkeit. Der tschechische Kommentator Luboš Palata schreibt in einem Gastbeitrag: "Emigranten werden es bei uns nie zu Ansehen bringen. Als Auswanderer hatten sie es besser als diejenigen, die hier geblieben sind. Auch wenn sie erzählen, der Verlust von Heimat und Freunden sei schwer erträglich gewesen, beneiden wir sie. Und sei es dafür, dass sie D-Mark oder Dollar hatten. Als sie nach 1989 zurückkamen, wollten sie auch noch ihre alten Wohnungen und Häuser wieder haben. Professor Švejnar aber kam nicht wegen früherem Eigentum zurück. Im Gegenteil, er gründete in Prag eine Ausbildungsstätte für tschechische Manager. Doch uns passt es nicht, dass er immer noch die amerikanische Staatsbürgerschaft hat... Dabei sind in den baltischen Ländern Emigranten als Präsidenten völlig normal. Ein Halbamerikaner auf der Burg würde auch uns Tschechen ein bisschen weltgewandter machen."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 25. Januar 2008

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