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Adevârul - Rumänien | Mittwoch, 6. Januar 2016

Warum Rumänen Verschwörungstheorien lieben

In den sozialen Netzwerken kursiert seit Wochen das Gerücht, dass der rumänische Präsident Klaus Johannis einen "Befehl" zum verheerenden Brand im Bukarester Nachtclub Colectiv Ende Oktober gegeben habe. Nach dem Brand kam es zu massiven Protesten der Bevölkerung und zu einem Regierungswechsel. Der Medienwissenschaftler Doru Pop fragt sich auf seinem Blog bei der konservativen Tageszeitung Adevărul, warum solche Verschwörungstheorien in Rumänien greifen: "Bei den Rumänen geht es immer gleich um ein historisches Komplott. Schon Nicolae Ceauşescu wurde angeblich von 'Agenten' gestürzt. Solche Verschwörungstheorien sind immer auch Ausdruck der Irrationalität einer Gesellschaft. … Hinzu kommt, dass wir Rumänen ein Volk sind, das zum Aberglauben neigt, zu mystisch-magischen Erklärungen, zu übertriebenen Rechtfertigungen. Ein primitives Volk, das noch an Zauber und Kartenlegen glaubt, kann für dumm verkauft werden. Und die Leute lassen sich beirren, weil sie eine Erklärung für alles brauchen - auch für das, was einfach nicht gewiss und unbegreiflich ist."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 7. Januar 2016

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