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Südostschweiz - Schweiz | Mittwoch, 6. Januar 2016

Frankreich bleibt eine Dschihad-Fabrik

Die Ursachen für islamistische Gewalt werden in Frankreich nach wie vor nicht angegangen, bemängelt die liberale Südostschweiz: "Man spürt derzeit vonseiten der Regierung wie der politischen Opposition keinerlei Willen, sich wirklich jener Banlieue-Ghettos anzunehmen, die bereits mehr als tausend Syrienkämpfer und Dutzende von Terroristen generiert haben. Denn wo die Jugendarbeitslosigkeit 40 Prozent beträgt, haben Salafisten leichte Ernte. Auch in französischen Ex-Kolonien wie Mali vergisst Hollande jede politische Ursachenbekämpfung, nachdem er die Islamisten mit militärischen Mitteln aus dem Land gejagt hat. Da braut sich neue Gefahr zusammen. Der Demograf Emmanuel Todd nennt Frankreich unverblümt eine 'Dschihad-Fabrik'. Und solange darauf keine gesellschafts- und wirtschaftspolitische Antwort gefunden ist, bleibt jede noch so harte Polizeiarbeit reine Sisyphusarbeit. Und 2015 nicht das letzte Annus horribilis für Frankreich."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 6. Januar 2016

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