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Avvenire - Italien | Mittwoch, 6. Januar 2016

Ein Funke kann Flächenbrand in Nahost entfachen

Im aktuellen Streit zwischen Saudi-Arabien und dem Iran haben auch Bahrain, Sudan, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait ihre Botschafter aus dem Iran zurückgezogen. Wenn Moskau und Washington nicht umgehend vermitteln, wird die Terrormiliz Islamischer Staat als Sieger aus dem Konflikt hervorgehen, warnt die katholische Tageszeitung Avvenire: "Es läuft darauf hinaus, dass sich eine sunnitische Achse bilden wird, angeführt von Riad, der Türkei und Katar, konkret unterstützt von den USA und diskret befürwortet von Israel. Die schiitische Achse bilden hingegen der Iran, Syrien, die libanesische Hisbollah und die jemenitischen Huthi-Rebellen, militärisch und politisch unterstützt durch das Russland von Putin. Ein Funken reicht und es kommt zum Flächenbrand in der ganzen Region. Der Einzige, der von diesem Chaos profitiert, aus dem endgültig der Große Krieg im Nahen Osten hervorzubrechen droht, ist al-Baghdadi, der Chef des IS. Dies sollte genügen, um die USA und Russland zum Nachdenken zu bewegen. Nur sie können die Krise entschärfen."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 6. Januar 2016

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