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Der Standard - Österreich | Donnerstag, 12. November 2015

Jesiden überleben nur durch Diaspora in Europa

Im Irak haben kurdische Einheiten mit der Rückeroberung der Sindschar-Region begonnen, die von der IS-Terrormiliz kontrolliert wird. Doch den 2014 von dort vertriebenen Jesiden wird das nicht helfen, glaubt die linksliberale Tageszeitung Der Standard: "Mehrere brutale Fakten über die Realität in der Region wurden offenbar: Jesiden erzählten, dass nicht nur der IS, sondern auch die lokale muslimische Bevölkerung sie angriff, ihre Frauen vergewaltigte. Und bis heute ist nicht ganz klar, warum die so hoch eingeschätzten Peschmerga der kurdischen Regionalregierung von Massud Barzani die Jesiden mehr oder weniger im Stich ließen. Hilfe kam von den ideologischen Rivalen Barzanis, den der PKK nahestehenden syrisch-kurdischen YPG-Milizen. Für die Jesiden wird, selbst wenn die letzte Spur des IS in ihren Gebieten getilgt ist, nichts mehr so sein wie früher. Ihre Religion ist für ihr Überleben wohl auf die Diaspora in Europa angewiesen."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 13. November 2015

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