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Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | Mittwoch, 4. November 2015

London will mit EU-Krisen nichts zu tun haben

Die britische Regierung will Europa mit all seinen Krisen sich selbst überlassen, klagt die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: "Finanzkrise, Euro-Krise und Flüchtlingskrise werden ... mit gezielter Regelmässigkeit genutzt, um die Integration im Namen der Krisenbekämpfung forsch voranzutreiben. Auch Osborne begrüsste in Berlin gar explizit eine tiefere politische und fiskalische Integration der Euro-Zone, um 'einen starken Euro' zu ermöglichen, an dem auch Grossbritanniens Wirtschaft ein Interesse habe. Gleichzeitig wäre diese Entwicklung das Letzte, an welcher der nüchterne Schatzkanzler sein Land teilhaben lassen wollte. Denn er weiss, dass sie in die falsche Richtung führt, da zentrale Werte wie Subsidiarität, Selbstverantwortung und demokratische Kontrolle ihr zuwiderlaufen. Die pragmatischen Briten wollen Europa mit all seinen Krisen sich selbst überlassen. Das ist der enttäuschende Kern eines Deals, der Grossbritannien in Europa halten soll."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 4. November 2015

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